Ich habe mir den Roboter für mich selbst gekauft, weil ich in süß fand und er optisch gut in mein Gaming Zimmer passt. Vorweg, ich bin 38 Jahre alt und Elektrotechniker. Der Zusammenbau war für mich kein großer Akt und nach 1-1,5 Std erledigt. Für Kinder ab 8 Jahren wird es aber schon eine Herausforderung am Ende einen funktionierenden Roboter da stehen zu haben. Die Anleitung ist schon gut verständlich geschrieben, man merkt das es für Kinder gemacht ist, da auch bei Bauschritten die technisches Verständnis erfordern und wo man einen Fehler machen kann, immer ein Bild daneben abgebildet ist an dem man sieht wie man es noch zusammenbauen kann, es aber falsch ist. Baut man den Roboter stumpf nach Anleitung, ohne selber mit zu denken was man gerade macht, kann es schon sein das der Roboter nicht oder nur bedingt funktioniert. Für alle die ihren Kindern helfen wollen, ein Seitenschneider der sehr flach ist, erleichtert das Entgraten um einiges, da nicht viel vom Gussrahmen stehen bleibt. Das Entgraten muss sorgfältig gemacht werden, da einige Teile sonst in der Funktion eingeschränkt werden. Die Zahnräder sollte man unbedingt mit Harz und Säurefreiem Schmiermittel behandeln, Silikonfett bietet sich gut an, da es meist Lebensmittel echt ist, gut haftet und gut schmiert. Man sollte die Zahnräder an den Zacken und an den Flächen wo sie aufliegen einfetten. Das Einfetten macht den Roboter um einiges leiser und er bewegt sich geschmeidiger. Wenn man die durchsichtige getönte Scheibe einsetzt, sollte man darauf achten das keine Fingerabdrücke auf der Innenseite vorhanden sind, da sonst die Abstandserkennung nicht gut funktioniert. Also vorher reinigen bevor man sie nach dem Entgraten montiert. Im großen und ganzen würde ich kleineren Kindern wenn sie noch nicht so technisch begabt sind auf jeden Fall dabei helfen, dann sollte am Ende auch ein gut funktionierender Roboter dabei heraus kommen, der auch Spaß macht. Man sollte bedenken, was für Kinder schwierig ist, das Endergebnis ist die Belohnung, der Spaß und der Lerneffekt ist das Zusammenbauen. Man sollte also von Anfang an den Fokus auf das Bauen legen und nicht unter Zeitdruck am Geburtstag oder Weihnachtsabend versuchen das Ding schnell zusammen zu kloppen, damit das Kind schnell damit spielen kann. Es sind ein paar Bauschritte dabei, wo auch ich mich konzentrieren musste, z.B. bei der Mechanik für die Beine. Der fertige Roboter macht auf jeden Fall was er soll und es funktioniert überraschend gut. Er folgt meiner Hand fast zuverlässig, dreht sich mit wenn ich die Richtung wechsele und geht auch rückwärts wenn ich ihm zu nahe komme. Der Erkundungsmodus funktioniert so semi gut, er hat Probleme mit bestimmten Farben und wenn man ihm nen Gang aus z.B. Büchern baut, kann es sein das er wenn er auf ein Hindernis stößt einfach nur umdreht und wieder zurück läuft. Wenn man Glück hat, findet er den Weg in der richtigen Richtung durch. Aber das kann er nicht zuverlässig können, es ist immer noch nur ein 40€ Roboter der mit 2 Sensoren ausgestattet ist und nicht mit Kameras und GPS. Fazit: Wenn man das Teil mit seinem Kind aufbauen möchte und dem Kind beibringen kann das der Weg das Ziel ist und der Weg in Ruhe und mit Geduld gegangen werden muss, hat man hier einen tollen Bausatz den man zusammen aufbauen kann und am Ende hat man als Belohnung einen süßen kleinen Roboter der macht was er machen soll.